{"id":27,"date":"2020-07-08T15:59:34","date_gmt":"2020-07-08T15:59:34","guid":{"rendered":"https:\/\/marcelli-janssen.de\/?page_id=27"},"modified":"2020-08-03T20:14:52","modified_gmt":"2020-08-03T20:14:52","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/marcelli-janssen.de\/index.php\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"770\" height=\"90\" src=\"https:\/\/marcelli-janssen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/line_up.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-118\" srcset=\"https:\/\/marcelli-janssen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/line_up.jpg 770w, https:\/\/marcelli-janssen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/line_up-300x35.jpg 300w, https:\/\/marcelli-janssen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/line_up-768x90.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p style=\"color:#009316\" class=\"has-text-color has-background has-text-align-center has-accent-background-color\"><strong>EIN ST\u00dcCK KREFELDER GESCHICHTE<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#009316\" class=\"has-text-color has-background has-drop-cap has-normal-font-size has-primary-background-color\">Zu den bekanntesten Erinnerungen an das alte Krefeld geh\u00f6rt ein Bild von der Moerser Str., auf dem ein Botenfuhrwerk und ein \u00fcber die Fahrbahn niedergehender Schlagbaum zu sehen sind. Das Haus im Hintergrund ist die bekannte Gastwirtschaft \u201eMarcelli\u201c, an der Ecke der Heyenbaumstra\u00dfe. Die Wirtschaft geht auf einen \u201eB\u00f6ngertsches-Hof\u201c zur\u00fcck, der schon im Jahre 1660 beurkundet ist.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/marcelli-janssen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Schlagbaum_Geschichte-688x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44\" width=\"421\" height=\"624\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p style=\"color:#009316\" class=\"has-text-color has-background has-normal-font-size has-primary-background-color\">Die Tradition des Hofes ist eng mit einer Weggeldstelle verbunden. Sie entstand in einer Zeit, als die Regierung die St\u00e4dte dazu anhielt, Mittel f\u00fcr die Unterhaltung der Kommunalwege bereitzustellen (ca. 1832). Zum Ausgleich durften sie \u201eChausseegeld\u201c erheben. Dazu wurden \u2013 meist bei Gasth\u00e4usern \u2013 Hebestellen eingerichtet, die durch eine Barriere kenntlich waren. So auch am \u201eB\u00f6ngertsches-Hof\u201c, als der Weg nach Moers, bis dahin kaum mehr als eine Karrenspur, zur Landstrasse ausgebaut wurde. Die Hebestelle Moerser Str. hie\u00df im Volksmund lange Zeit \u201eAn der Barriere\u201c. Als gegen Ende des Jahrhunderts der Chausseezoll wegfiel, verschwand die Einnehmerstelle und der Schlagbaum fiel 1898 in sich zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#009316\" class=\"has-text-color has-background has-normal-font-size has-accent-background-color\">Im Jahre 1908 stand in der niederrheinischen Volkszeitung zu lesen, Johann Marcelli habe am 06. Juni eine Gastwirtschaft er\u00f6ffnet. Es waren die Kinder Heinrich, Karoline und Zetta (Elisabeth) des aus Italien eingewanderten Schmiedes Johann Marcelli, die 1908 das zum Verkauf anstehende Anwesen an der Moerser Strasse \u00fcbernahmen.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#009316\" class=\"has-text-color has-background has-normal-font-size has-primary-background-color\">In alten Krefelder Familien wird noch erz\u00e4hlt, wie schon vor dem ersten Weltkrieg Marcelli als z\u00fcnftiges Sommerlokal gesch\u00e4tzt war.. Man baute einen Tanzsaal, wo Husarenuniformen zur Kulisse geh\u00f6rten und Groschent\u00e4nze Geld in die Kasse brachten. Es gab einen herrlichen Garten mit Tischgruppen zwischen Taxushecken, es gab einen Kinderspielplatz, ein Backhaus und eine Voliere mit bunten V\u00f6geln und Eichh\u00f6rnchen. Wenn bei sch\u00f6nem Wetter Ausfl\u00fcgler der Stra\u00dfenbahn entstiegen, um sich bei frisch gebackenem Wei\u00dfbrot mit R\u00fcbenkraut und einer Tasse Kaffee zu erholen, setzte man ein Grammophon ins Fenster.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#009316\" class=\"has-text-color has-background has-normal-font-size has-accent-background-color\">In der Zeit zwischen den Kriegen richteten sich die Gesch\u00e4fte mehr und mehr auf die Gastwirtschaft mit Kegelbahn und Schie\u00dfstand aus. Im Verlauf der Zeit wurde die Gastst\u00e4tte an Gertrud und Karoline Marcelli vererbt.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#009316\" class=\"has-text-color has-background has-normal-font-size has-primary-background-color\">Gertrud Marcelli und ihr Mann Josef Keuken f\u00fchrten die Gastst\u00e4tte ab 1958 weiter. Die gute K\u00fcche und die liebenswerte, hilfsbereite Art fanden rasch Zuspruch. Leider verstarb Gertrud Keuken, geb. Marcelli schon 1973, sodass Josef Keuken, z\u00e4h und mit viel Idealismus, mit Unterst\u00fctzung seiner Tochter Inge, die Gastst\u00e4tte weiterf\u00fchrte. Nach seinem Tode 1985 erh\u00e4lt nun Inge Hansen, geb. Keuken, die alte Tradition der guten niederrheinischen Gastlichkeit und K\u00fcche. Mit ihrem Mann versucht sie, durch behutsame Sanierung, das Gasthaus Marcelli als ein St\u00fcck \u201ealtes Verberg\u201c zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#009316\" class=\"has-text-color has-background has-normal-font-size has-primary-background-color\">Nun ist die n\u00e4chste Generation am Werk. Oliver Jan\u00dfen \u00fcbernahm die Gastst\u00e4tte am 01.08.2020 und m\u00f6chte sie mit der gleichen Gastlichkeit weiterf\u00fchren. Die deutsche regionale b\u00fcrgerliche K\u00fcche ist ihm eine Herzensangelegenheit, die er mit Raffinesse in die Zukunft f\u00fchren m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"770\" height=\"90\" src=\"https:\/\/marcelli-janssen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/line_down.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-116\" srcset=\"https:\/\/marcelli-janssen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/line_down.jpg 770w, https:\/\/marcelli-janssen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/line_down-300x35.jpg 300w, https:\/\/marcelli-janssen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/line_down-768x90.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>EIN ST\u00dcCK KREFELDER GESCHICHTE Zu den bekanntesten Erinnerungen an das alte Krefeld geh\u00f6rt ein Bild von der Moerser Str., auf dem ein Botenfuhrwerk und ein \u00fcber die Fahrbahn niedergehender Schlagbaum zu sehen sind. 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